Mein T4 – Mehr als nur ein Bus.
VW T4 Multivan Atlantis · Baujahr 2002

Mein T4 Mehr als nur ein Bus.

Ein VW T4 Multivan Atlantis – mit Charakter, Ecken und Kanten, viel Geschichte und noch mehr Zukunft. Diese Seite erzählt die Geschichte meines Busses: vom Kauf im Herbst 2025 über Reparaturen und Instandsetzung bis zu eigenen Technik- und 3D-Druck-Projekten.

Projektbeginn: Herbst 2025
Herbst 2025

Der Anfang

Im Herbst 2025 kam der Atlantis zu mir. Ein T4 Multivan in der typischen blauen Atlantis-Lackierung – und von Anfang an mehr als nur ein Alltagsauto.

Die ersten Bilder zeigen ihn noch weitgehend so, wie ich ihn übernommen habe. Die Idee war von Anfang an klar: erhalten, verbessern und langfristig weiterfahren.

„Alte Liebe rostet nicht.“
Die erste Zeit

Fahren, kennenlernen, Pläne machen

Nach dem Kauf begann die eigentliche Kennenlernphase. Dabei zeigten sich auch die ersten kleineren Reparaturen. Unter anderem wurde bereits in dieser Phase der Bremskraftverstärker erneuert.

Aus einem älteren Bus wurde sehr schnell ein persönliches Langzeitprojekt – mit dem Ziel, ihn technisch zuverlässig und gleichzeitig möglichst originalgetreu zu erhalten.

Ein Rückschlag

Dann ging es auf dem Abschlepper weiter

Irgendwann ging es nicht mehr aus eigener Kraft weiter. Der T4 musste auf den Abschleppwagen – der Beginn einer deutlich größeren technischen Baustelle.

Genau solche Momente gehören zur Geschichte dieses Busses genauso dazu wie die schönen Ausfahrten. Statt aufzugeben, begann die umfassende Instandsetzung.

„Es ist kein Ende. Nur eine weitere Etappe.“
Nach rund zwei Monaten Stillstand

Endlich die richtige Werkstatt

Nach rund zwei Monaten Stillstand und der Suche nach einer Werkstatt, die sich der Sache annimmt, landete der T4 schließlich bei Thomas Grieger in Moos.

Was dann folgte, war alles andere als ein normaler Werkstatttermin: Thomas und sein Mitarbeiter Stefan haben sich in einer Wochenend- und Nachtaktion durch die Arbeiten gekämpft – mitten im heißesten Sommer.

Ein großes Dankeschön an Thomas und Stefan für ihren Einsatz und dafür, den T4 wieder auf die Straße gebracht zu haben.
Große Instandsetzung

Motor raus

Bei 419.000 km stand die große Instandsetzung an – und die wurde in einer intensiven 2-Tagesaktion durchgezogen. Dafür kam der komplette Antriebsstrang aus dem Bus.

Der T4 bekam ein neues Getriebe, eine stärkere Kupplung und einen kompletten Zahnriemensatz. Gleichzeitig wurden das Kühlerpaket samt Lüfter, Wasserschläuche und Kühlmittelbehälter sowie Turbo-/Ladeluft- und Unterdruckschläuche erneuert. Auch die Klimaanlage wurde im Zuge dieser Aktion instand gesetzt.

Neues Getriebe · 419.000 kmStärkere Kupplung Kompletter ZahnriemensatzNeues Kühlerpaket + Lüfter Wasserschläuche + KühlmittelbehälterTurbo- und Ladeluftschläuche UnterdruckschläucheKlimaanlage instand gesetzt
„Schrauben statt aufgeben.“
Technik im Detail

Wenn schon, dann richtig

Der Ausbau bot die Gelegenheit, die großen Baustellen gebündelt anzugehen. Statt nur den unmittelbaren Defekt zu beheben, wurde der T4 in zwei Tagen an vielen entscheidenden Stellen technisch auf eine neue Basis gestellt.

Die Bilder von Motor, Getriebe, Kupplung und Kühlerpaket dokumentieren diese Aktion Schritt für Schritt.

Nicht nur Werkstatt

Der T4 muss fahren und leben

Der Atlantis ist kein reines Restaurationsobjekt. Er wird genutzt – für Ausfahrten, Treffen, Übernachtungen und natürlich auch für Funk. Das Vorzelt macht aus dem Multivan mit wenigen Handgriffen ein kleines mobiles Zuhause.

VW T4 Atlantis mit Vorzelt Vorzelt am VW T4 VW T4 beim Camping
Amateurfunk im VW T4
Unterwegs auf Sendung

Der T4 als Funkstation

Der Innenraum ist flexibel genug, um unterwegs auch als Funkplatz zu dienen. Tisch, Stromversorgung und Funktechnik finden im Multivan ihren Platz – und nach dem Betrieb wird wieder zurückgebaut.

Damit verbindet der Bus gleich mehrere Dinge, für die er gedacht ist: unterwegs sein, draußen bleiben und das eigene Hobby mitnehmen.

Camping mit dem VW T4 und ZETTL JPX-20 SSB in vergrößerter Detailansicht
Vom T4 zum nächsten Projekt

Unterwegs gehört Funk einfach dazu.

Camping, Treffen und Funk gehören bei diesem T4 zusammen. Auf dem Tisch steht dabei ein Funkgerät, das eine ganz eigene Geschichte verdient: meine ZETTL JPX-20 SSB.

Die Geschichte meiner ZETTL JPX-20 SSB →
Eigenentwicklung

Die Standheizung bekommt ihre eigene Steuerung

Aus der vorhandenen Wasser-Zusatzheizung entstand ein eigenes Elektronik- und 3D-Druck-Projekt. Display, fünf Tasten, Echtzeituhr, Timer, Relais und die Ansteuerung der Climatronic wurden in einer eigenen Steuerung zusammengeführt – sauber integriert im ehemaligen Aschenbecherschacht.

Die komplette Standheizungssteuerung ansehen →

Frühe Front der Standheizungssteuerung Elektronik der Standheizungssteuerung Aktueller Einbau der Standheizungssteuerung im T4
Kleine Teile, große Wirkung

3D-Druck direkt am Fahrzeug

Der 3D-Druck bleibt nicht auf die Standheizung beschränkt. Wenn Originalteile fehlen, altern oder sich verbessern lassen, entstehen eigene Lösungen. Ein Beispiel sind die passgenauen Lautsprechergitter für die Türverkleidungen – vom Druckbett bis zum eingebauten Teil.

Lautsprechergitter im 3D-Druck 3D-gedrucktes Lautsprechergitter eingebaut Fertiges Lautsprechergitter im VW T4
VW T4 Atlantis am Abend
Ein Bus für viele Dinge

Alltag, Reisen, Funk und Projekte

Genau darin liegt für uns der Reiz des T4. Er ist Alltagsauto, Reisefahrzeug, Schlafplatz, Funkstation und gleichzeitig die Plattform für immer neue technische Ideen.

Fertig wird so ein Projekt wahrscheinlich nie – und genau das gehört dazu.

Fortsetzung folgt

Die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.

Weitere Arbeiten an Technik, Karosserie und Ausstattung werden hier nach und nach ergänzt. Der Atlantis soll nicht nur erhalten bleiben, sondern mich noch viele Jahre begleiten.

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